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Zwei Freunde, ein Haufen Geld und ein skrupelloser Zuhälter...

Der arbeitslose Szenegänger Horst Stengel träumt von einer literarischen Karriere. Damit könnte er auch seiner Ex Bea beweisen, was in ihm steckt. Doch wie lässt sich das verwirklichen?

Eines Tages erhält er Post von einem Verlag in Offenburg. Die Verlegerin ist von seinem Buch von einem smarten Blutegel im Kampf gegen den erbarmungslosen Kapitalismus restlos begeistert. Knackpunkt: Er muss für die Veröffentlichung dreitausend Euro bezahlen.

Ein irrwitziger Roadmovie durch die skurrilsten Situationen auf der Jagd nach der Romanfinanzierung nimmt seinen Lauf. Horst gerät in die Fänge von bibeltreuen Christen, Kaffeefahrern und eines skrupellosen Zuhälters. Wird er sein Ziel erreichen?

Rezensionen zu Michael Bressers Bestseller

Erwin Schütterle (Geschäftsführer des Freundeskreises Hannover):

Kompliment: Dein "Bestseller" hat mir richtig gut gefallen! Ab der Mitte hat er mich sogar gefesselt. Nach langen Nächten mit Stieg Larssons Lisbeth Salander fürchtete ich schon, da kommt nichts mehr danach. Und dann - mitten aus einem trendigen Hannover - so ein rotzfreches Buch, besser gesagt geschriebenes Bild, nein: Video, über eine Generation, von der wir bildungsbeflissene ZEIT-lesende Ü-60 außer Ahnungen und Vermutungen so gut wie nichts wissen. Ausgedrückt in einem aktuellen Pop-Deutsch, über das wir zwar die Nase rümpfen aber es so hinnehmen und kennen lernen müssen, erfahren wir voller Staunen, dass auch die heutige Jugend voller Hoffnungen und Träume (hin bis zur großen, alleinseligmachenden Liebe) steckt. Nur mit dem Handicap, dass für sie die Chancen der Erfüllung weitaus geringer und dafür die Aussichten, in dieser gierigen, geldorientierten Zeit blutig auf die Nase zu fallen, weitaus höher sind. Von den grotesken Macken der Alten und ewig Gestrigen ganz zu schweigen. Wäre das Buch nicht so witzig geschrieben, könnte man glatt depressiv werden. Wünsche, ein "richtiger" Verlag macht Deinen "Bestseller" zum Bestseller ...und verfilmt ihn auch gleich noch. Das Drehbuch ist jedenfalls so gut wie fertig. In diesem Zusammenhang: Finde Deinen Roman "griffiger" und "heutiger" als Maurers "Föhnlage".

Alexander von Eisenhart-Rothe (Regisseur):

Respekt!!!!!! Ich finde das Buch wirklich sehr, sehr gelungen, ich mag die schrägen Charaktere, die skurrilen Erlebnisse mit religiösen Fanatikern und Skinheads und den ganzen Wahnsinn des Alltags den du beschreibst. Das Buch erinnert mich ein bisschen an den "Herrn Lehmann" vom Regener.

Mark Scheppert (Autor, Redakteur):

Der Horst durchlebt auf 227 rasant geschriebenen Seiten eine wirklich atemberaubenden Achterbahnfahrt der Gefühle. Obwohl der Arme in möglichst viele klischee-behaftete Szenarien geschickt wird, kann man trotzdem an fast allen Stellen herzhaft lachen. Wirklich sehr witzig vom Autor beschrieben!
Ich habe allerdings oftmals innerlich gehofft, dass Hotte (der stärkste Pechmagnet der Welt) nicht gänzlich autobiografisch ist, denn er hatte es ja wahrlich nicht leicht. Das Buch macht auf jeden Fall Lust, mal nach H-Town zu fahren.

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Florian Zach von www.dein-lieblingsbuch.com

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Die Sau und der Mörder